22 April 2026, 04:22

Iveco übernimmt Elektro-Lkw-Joint-Venture in Ulm und startet als EVCO neu durch

Schwarzes und weißes Foto eines Elektromotors und eines Lkw in einer industriellen Fabrikumgebung mit Maschinen, Säulen und einer sichtbaren Decke, einschließlich Text unten.

Iveco übernimmt Elektro-Lkw-Joint-Venture in Ulm und startet als EVCO neu durch

Iveco übernimmt volle Kontrolle über Elektro-Lkw-Joint-Venture mit Nikola in Ulm

Iveco hat die vollständige Kontrolle über sein gemeinsames Elektro-Lkw-Unternehmen mit Nikola in Ulm, Deutschland, übernommen. Der Deal markiert einen wichtigen Schritt in Ivecos Bestrebungen, den Schwerlastverkehr ohne Emissionen voranzutreiben. Laut der Vereinbarung wird das Unternehmen künftig eigenständig unter einem neuen Namen operieren.

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Die Übernahme wurde abgeschlossen, nachdem Iveco die endgültigen Verträge mit der Nikola Corporation unterzeichnet hatte. Im Rahmen des Geschäfts zahlte Iveco 35 Millionen US-Dollar und erhielt im Gegenzug 20 Millionen Nikola-Aktien – als Gegenleistung für die volle Eigentümerschaft. Die bisher als Nikola Iveco Europe bekannte Einheit firmiert nun unter dem Namen EVCO und verzichtet damit vollständig auf den Markennamen Nikola.

Unterdessen strukturiert Nikola seine eigenen Geschäfte um. Bereits im Mai 2023 prüfte das Unternehmen den Verkauf seiner erst weniger als ein Jahr zuvor übernommenen Batteriesparte Romeo Power. Nun veräußert Nikola im Rahmen seiner anhaltenden Kostensenkungsmaßnahmen die Vermögenswerte von Romeo Power in den USA.

Mit der Übernahme festigt Iveco seine Position im Bereich elektrischer und wasserstoffbetriebener Lkw. Der Schritt steht im Einklang mit dem langfristigen Engagement des Konzerns für nachhaltige Transportlösungen in Europa. Der Deal sichert Iveco die dauerhafte und alleinige Kontrolle über das in Deutschland ansässige Unternehmen EVCO. Nikola hingegen setzt seine Strategie fort, sich durch den Abbau nicht zum Kerngeschäft gehörender Vermögenswerte schlanker aufzustellen. Die Transaktion unterstreicht Ivecos Fokus auf den Ausbau seiner Flotte emissionsfreier Fahrzeuge.

Quelle