AfD gewinnt in Baden-Württemberg an Zulauf – doch in der Metallindustrie bleibt ihr Einfluss gering
AfD gewinnt in Baden-Württemberg an Zulauf – doch in der Metallindustrie bleibt ihr Einfluss gering
Rechter Einfluss in Deutschlands Metallindustrie bleibt begrenzt – trotz AfD-Zulaufs in Baden-Württemberg
Trotz wachsender Unterstützung für die Alternative für Deutschland (AfD) in Baden-Württemberg bleibt der rechtsextreme Einfluss in der Metallbranche des Landes gering. Aktuelle Umfragen sehen die Partei bei 20 Prozent in dem Bundesland, das einst als resistent gegen ihren Zulauf galt. Zwar äußern einige Arbeiter ihren Frust durch Protestwahlen, doch konkrete Erfolge der extremen Rechten in Betriebsräten bleiben minimal.
Die AfD versucht zunehmend, in der Industriepolitik Fuß zu fassen. Nach einem Wahlkampfauftritt der Parteichefin Alice Weidel und des Zentrum-Vorsitzenden Oliver Hilburger vor einem Mercedes-Werk, bei dem sie Flugblätter für Betriebsrats- und Landtagswahlen verteilten, wird dies deutlich. Doch die rechtsextreme Zentrum-Gruppe hält bundesweit nur 19 Betriebsratssitze – ein Zeichen für geringe Resonanz.
Der Industriesoziologe Klaus Dörre erklärt, dass Fabrikarbeiter angesichts unsicherer Arbeitsplätze ihre Wut oft gegen Migranten und Sozialhilfeempfänger richten. In Baden-Württemberg, wo die Löhne deutschlandweit am höchsten sind, haben Unternehmen wie Daimler und Bosch Stellenstreichungen angekündigt – und damit Ängste geschürt. Der AfD-Kandidat Markus Frohnmaier nutzt diese Sorgen und warnt vor einem "Detroit 2.0"-Szenario, ohne jedoch konkrete Pläne zum Arbeitsplatzschutz vorzulegen.
Der rechtsextreme Ideologe Benedikt Kaiser schlägt unterdessen eine Doppeltaktik vor: Gewerkschaften anzugreifen und gleichzeitig in sie einzudringen. Doch seit 2022 gibt es keine bestätigten Belege für eine koordinierte AfD-Zentrum-Strategie in Baden-Württemberg. Behauptungen über eine solche Zusammenarbeit bleiben unbewiesen; bis 2026 sind keine dokumentierten Aktionen in der Industrie bekannt.
Auch die grün-geführte Landesregierung steht in der Kritik, nachdem sie dem 30-jährigen Antifaschisten Danial Bamdadi die Einbürgerung verweigerte. Der in Iran geborene Bamdadi arbeitet in der Extremismusprävention für den Verein zur Bewahrung der Demokratie. Die Behörden begründeten ihre Ablehnung mit seinem Engagement – gestützt auf Einschätzungen des Verfassungsschutzes.
Die steigenden Umfragewerte der AfD in Baden-Württemberg spiegeln zwar eine allgemeine Unzufriedenheit der Arbeiterschaft wider, doch ihr industrieller Einfluss bleibt schwach. Die rhetorischen Warnungen vor Jobverlusten haben sich bisher nicht in nennenswerte Unterstützung in Betriebsräten übersetzt. Vorerst sind die Erfolge der extremen Rechten in der Metallindustrie eher symbolisch als substanziell.
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